Die Ausstellung

Alles, was im Fachklinikum geschieht, soll der Heilung des Patienten dienen. Das gilt auch für ein Thema, das man nicht sofort mit dieser Einrichtung in Verbindung bringt – nämlich Kunst.

Kunst kann helfen, ein heilungsförderndes Umfeld zu schaffen und so die Genesung der Patienten zu fördern. Denn dort, wo der Geist und die Sinne durch Kunst gezielt angesprochen werden, fühlen sich Patienten gut aufgehoben und ihr Gesundungs- und Gesunderhaltungsprozess wird aktiviert.

Die Kunst im Fachklinikum soll Abwechslung bieten; sie soll die Gedanken von Sorgen und Unsicherheit, die bedingt durch einen Aufenthalt hier bei Patienten und Besuchern entstehen können, ablenken und den Alltag während eines solchen Aufenthaltes positiv bewegen.

Dafür wurde sogar ein eigener Begriff geprägt: „Ikonotherapie“ als Kunstbetrachtung mit dem Ziel , die heilende Kraft ästhetischer Erfahrungen für den Genesungsprozess zu nutzen (siehe hier).

In diesem Kontext ist die aktuelle Ausstellung „Kunst in der REHA“ gedacht: die hier ausgestellte Kunst soll die Besucher zum Nachdenken und zum Träumen bewegen, sie soll Lebenskraft, Freude und Geborgenheit ausstrahlen.

Und so ist auch das Motto dieser Ausstellung gemeint: Traum@KuK.

Fünf Künstler des Vereins stellen dafür ganz unterschiedliche Werke zur Verfügung – unterschiedlich in Technik, Format, Farbigkeit und Ausdruck. Von knallbunt bis schwarzweiß, von richtig großformatig bis kleinteilig, von gegenständlich bis abstrakt. Was all diesen Werken aber gemeinsam ist, ist ein positiver, manchmal nachdenklicher, aber immer lebensbejahender Ausdruck, der sich wie eine unsichtbare Matrix durch diese Ausstellung zieht.

Und wenn es uns so gelingt, Aufenthalte im Fachklinikum angenehmer zu machen und Menschen in ihrem Genesungsprozess ein wenig abzulenken und vielleicht auch aufzuheitern, dann hat diese Ausstellung ihr Ziel erreicht. Dann muss man die sogenannte „große Kunst“ auch nicht vermissen 🙂

Die Künstler